Öffentliches Parkhaus
Zugang, Bezahlvorgang und das Zusammenspiel mit dem Parktarif gehören zusammen. Die Ladeabrechnung wird nicht automatisch über ein vorhandenes Schrankensystem abgewickelt.
LADEINFRASTRUKTUR FÜR PARKHÄUSER & TIEFGARAGEN
Viele Stellplätze brauchen eine gemeinsame Infrastruktur. Wir verbinden Ladepunkte, Energieverteilung und Lastmanagement zu einem ausbaufähigen Konzept für Ihr Parkhaus oder Ihre Tiefgarage.
DIE KURZE ANTWORT
Im Parkhaus beginnt die Auswahl bei Leitungswegen, Ladebudget und Nutzergruppen. Ein gemeinsamer Versorgungspfad kann spätere Erweiterungen vereinfachen. Ob dezentrale Abgänge, zentrale Verteilung oder Stromschienen passen, wird anhand von Gebäude, Stellplatzanordnung und Ausbauzielen ausgelegt. Kurzzeitparker und Dauermieter werden dabei getrennt betrachtet.
NUTZUNG VOR GERÄTEAUSWAHL
Zugang, Bezahlvorgang und das Zusammenspiel mit dem Parktarif gehören zusammen. Die Ladeabrechnung wird nicht automatisch über ein vorhandenes Schrankensystem abgewickelt.
Fest zugeordnete Stellplätze können bedarfsgerecht ausgerüstet werden. Vorbereitete Trassen und Reserven helfen, zusätzliche Nutzer später einzuplanen.
Besucher, Beschäftigte und Mietparteien können verschiedene Berechtigungen benötigen. Technische Versorgungsgruppen und kaufmännische Nutzergruppen werden bewusst zugeordnet.
WAS AM STANDORT ZÄHLT
Wieland podis, zentrale Hensel-Verteilung oder Schneider Canalis sind unterschiedliche Ansätze im Produktprogramm. Die Auswahl folgt Leitungslänge, Platzangebot, Belastbarkeit, Schutzkonzept und zulässiger Montage.
Durchführungen, Brandschutz, Flucht- und Rettungswege, mechanischer Schutz sowie die vorhandene Elektroanlage werden mit den zuständigen Fachplanern betrachtet. Allgemeine Aussagen zur Wallbox ersetzen keine Freigabe für das konkrete Gebäude.
Startausbau und spätere Ladepunkte werden getrennt beschrieben. Das Ladebudget begrenzt die gleichzeitig verteilbare Leistung. Zusätzliche Stellplätze bedeuten deshalb nicht automatisch mehr Anschlussleistung.
ILLUSTRATIVES PLANUNGSBEISPIEL · KEINE KUNDENREFERENZ
Zwölf interne Ladepunkte können mit einer berechneten Indoor-Verteilung und dynamischem Lastmanagement starten. Für größere oder gemischte Anlagen beschreibt FLEX 24+ einen modularen Ausbauansatz. Die spätere Stückzahl wird aus der Auslegung abgeleitet; 24+ ist keine fertig garantierte Einheitsanlage.
WIR LIEFERN AUCH DIE PRODUKTE
Diese Komponenten sind Ausgangspunkte für die Auswahl. Ausführung, Kompatibilität, Mengen und Lieferumfang werden in Ihrem Angebot bestätigt.

Ein Flachleitungssystem mit dezentralen Abgängen entlang der Stellplätze. Die Energieversorgung wird als durchgehende Trasse mit passenden Anschlussmodulen aufgebaut.
Daten und Lieferumfang ↗
Ein anschlussfertiger Ladeverteiler für die zentrale Versorgung der Wallboxen. Die Leitungen führen sternförmig vom Verteiler zu den einzelnen Ladepunkten.
Daten und Lieferumfang ↗Eine modulare Stromschienenplattform für größere Ladeanlagen. Einspeisung, Schienenstrecke und Abgänge ergeben eine zusammenhängende Energieverteilung.
Daten und Lieferumfang ↗Für Parkhäuser und größere Parkflächen mit mehreren Ausbauphasen.
Mengen, Optionen & Umfang ↗SYSTEMPAKETZwölf Ladepunkte als Teil eines Loxone-Gebäudeenergiemanagements.
Mengen, Optionen & Umfang ↗Paketbeispiele ersetzen keine Auslegung. Ein DC-Schnellladebedarf wird gesondert geprüft und vereinbart; die gezeigten Wallbox-Pakete beschreiben AC-Laden.
ENTSCHEIDUNGSHILFE FÜR DIE BESCHAFFUNG
Aktive Ladepunkte und für später vorbereitete Stellplätze getrennt zählen. Leitungswege und Verteilung passend zum Gebäude wählen.
Hauslast und freigegebenes Ladebudget ermitteln. Nennleistungen der Wallboxen sind keine zugesagte Anschlusskapazität.
Dauerparker und Kurzzeitparker, Datenempfang in den Ebenen sowie Zugang für Wartung und Erweiterung gemeinsam prüfen.
IQ Charge liefert die vereinbarten Produkte und koordiniert die Umsetzung. Die eigene Betreiberplattform ist in Entwicklung. Der Standortpreis wird nach Prüfung angeboten.
INVESTITION UND LAUFENDER BETRIEB
Vergleichen Sie die Kosten für die gemeinsame Infrastruktur getrennt von den Kosten eines zusätzlichen Ladepunkts. Trassen, Verteilung, Datenanbindung und Steuerung können einen wesentlichen Teil des Anfangsaufwands ausmachen. Zum Betrieb gehören außerdem Energie, Zugangsverwaltung, gegebenenfalls Zahlungsabwicklung, Prüfung und Störungsbearbeitung. Ausbaukosten hängen davon ab, welche Reserven tatsächlich vorbereitet wurden.
Kostenpositionen verstehen ↗FÜR EIN BELASTBARES ANGEBOT
Sie benötigen noch keine fertige Elektroplanung. Vorhandene Unterlagen und eine kurze Beschreibung genügen für die erste Einordnung.
VON DER AUSWAHL BIS ZUM BETRIEB
Nutzer, Parkzeiten, Ausbauziel und vorhandene Anschlüsse erfassen.
Ladehardware, Verteilung, Steuerung und Mengen in einer Stückliste zuordnen.
Planung, Installation, Prüfung und Inbetriebnahme im beauftragten Umfang koordinieren.
Zugang, Abrechnung, Monitoring und Wartung mit bestätigtem Funktionsumfang festlegen.
IQ Charge liefert und koordiniert. Elektroarbeiten und Prüfungen übernehmen die zuständigen Fachpartner. Laufende Leistungen werden separat vereinbart; die eigene IQ Charge Cloud ist in Entwicklung.
KLARHEIT VOR DER ANFRAGE
Nein. Vorinstallation und tatsächliche Ladepunkte lassen sich in Ausbauphasen trennen. Welche Vorbereitung technisch und wirtschaftlich passt und welche Gebäudepflichten bestehen, wird am Standort geprüft.
Die richtige Verteilung hängt von Montage, Wegführung, Strombelastbarkeit und Ausbauziel ab. Flachleitung, zentrale Versorgung und Stromschiene werden projektbezogen verglichen.
Eine solche Verbindung ist ein eigenes Integrationsprojekt. Vorhandene Schnittstellen, Betreiberverträge und Abrechnungsanforderungen werden geprüft; eine fertige Kopplung wird erst nach bestätigtem Funktionsumfang angeboten.
IQ Charge koordiniert den beauftragten Umfang. Elektroinstallation, Prüfungen und notwendige Abstimmungen erfolgen durch die jeweils zuständigen Fachpartner und Gebäudeverantwortlichen.
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