LADEINFRASTRUKTUR FÜR PARKHÄUSER & TIEFGARAGEN

Ladeinfrastruktur im Parkhaus. Für den nächsten Ausbauschritt geplant.

Viele Stellplätze brauchen eine gemeinsame Infrastruktur. Wir verbinden Ladepunkte, Energieverteilung und Lastmanagement zu einem ausbaufähigen Konzept für Ihr Parkhaus oder Ihre Tiefgarage.

DIE KURZE ANTWORT

Welche Ladelösung passt hier?

Im Parkhaus beginnt die Auswahl bei Leitungswegen, Ladebudget und Nutzergruppen. Ein gemeinsamer Versorgungspfad kann spätere Erweiterungen vereinfachen. Ob dezentrale Abgänge, zentrale Verteilung oder Stromschienen passen, wird anhand von Gebäude, Stellplatzanordnung und Ausbauzielen ausgelegt. Kurzzeitparker und Dauermieter werden dabei getrennt betrachtet.

NUTZUNG VOR GERÄTEAUSWAHL

Drei Situationen. Unterschiedliche Anforderungen.

01

Öffentliches Parkhaus

Zugang, Bezahlvorgang und das Zusammenspiel mit dem Parktarif gehören zusammen. Die Ladeabrechnung wird nicht automatisch über ein vorhandenes Schrankensystem abgewickelt.

02

Dauerparker und Mieter

Fest zugeordnete Stellplätze können bedarfsgerecht ausgerüstet werden. Vorbereitete Trassen und Reserven helfen, zusätzliche Nutzer später einzuplanen.

03

Gemischte Nutzung

Besucher, Beschäftigte und Mietparteien können verschiedene Berechtigungen benötigen. Technische Versorgungsgruppen und kaufmännische Nutzergruppen werden bewusst zugeordnet.

WAS AM STANDORT ZÄHLT

Das planen wir gemeinsam.

Den Leitungsweg vor der Wallbox entscheiden

Wieland podis, zentrale Hensel-Verteilung oder Schneider Canalis sind unterschiedliche Ansätze im Produktprogramm. Die Auswahl folgt Leitungslänge, Platzangebot, Belastbarkeit, Schutzkonzept und zulässiger Montage.

Gebäudeanforderungen einbeziehen

Durchführungen, Brandschutz, Flucht- und Rettungswege, mechanischer Schutz sowie die vorhandene Elektroanlage werden mit den zuständigen Fachplanern betrachtet. Allgemeine Aussagen zur Wallbox ersetzen keine Freigabe für das konkrete Gebäude.

Ausbau ohne falsche Leistungsversprechen

Startausbau und spätere Ladepunkte werden getrennt beschrieben. Das Ladebudget begrenzt die gleichzeitig verteilbare Leistung. Zusätzliche Stellplätze bedeuten deshalb nicht automatisch mehr Anschlussleistung.

ILLUSTRATIVES PLANUNGSBEISPIEL · KEINE KUNDENREFERENZ

Startausbau mit zwölf Ladepunkten, Trasse mit Reserve

Zwölf interne Ladepunkte können mit einer berechneten Indoor-Verteilung und dynamischem Lastmanagement starten. Für größere oder gemischte Anlagen beschreibt FLEX 24+ einen modularen Ausbauansatz. Die spätere Stückzahl wird aus der Auslegung abgeleitet; 24+ ist keine fertig garantierte Einheitsanlage.

WIR LIEFERN AUCH DIE PRODUKTE

Passende Bausteine aus unserem Programm.

Diese Komponenten sind Ausgangspunkte für die Auswahl. Ausführung, Kompatibilität, Mengen und Lieferumfang werden in Ihrem Angebot bestätigt.

Paketbeispiele ersetzen keine Auslegung. Ein DC-Schnellladebedarf wird gesondert geprüft und vereinbart; die gezeigten Wallbox-Pakete beschreiben AC-Laden.

ENTSCHEIDUNGSHILFE FÜR DIE BESCHAFFUNG

Die erste Reihe anschließen, den späteren Ausbau mitplanen

Startstufe

Aktive Ladepunkte und für später vorbereitete Stellplätze getrennt zählen. Leitungswege und Verteilung passend zum Gebäude wählen.

Leistungsreserve

Hauslast und freigegebenes Ladebudget ermitteln. Nennleistungen der Wallboxen sind keine zugesagte Anschlusskapazität.

Betrieb

Dauerparker und Kurzzeitparker, Datenempfang in den Ebenen sowie Zugang für Wartung und Erweiterung gemeinsam prüfen.

Diese vier Positionen soll Ihr Angebot auseinanderhalten.

  1. Ladepunkte: Hersteller, Modell, Ausführung und aktive Stückzahl.
  2. Gemeinsame Infrastruktur: Verteilung, Leitungswege, Messung, Steuerung und vorbereitete Ausbauplätze.
  3. Umsetzung: Planung, gegebenenfalls Tiefbau, Montage, Prüfung und Inbetriebnahme durch die beauftragten Fachpartner.
  4. Betrieb: bestätigtes Backend, Zugang, Abrechnung und vereinbarte laufende Gebühren, Monitoring und Wartung.

IQ Charge liefert die vereinbarten Produkte und koordiniert die Umsetzung. Die eigene Betreiberplattform ist in Entwicklung. Der Standortpreis wird nach Prüfung angeboten.

INVESTITION UND LAUFENDER BETRIEB

Welche Kosten gehören in den Vergleich?

Vergleichen Sie die Kosten für die gemeinsame Infrastruktur getrennt von den Kosten eines zusätzlichen Ladepunkts. Trassen, Verteilung, Datenanbindung und Steuerung können einen wesentlichen Teil des Anfangsaufwands ausmachen. Zum Betrieb gehören außerdem Energie, Zugangsverwaltung, gegebenenfalls Zahlungsabwicklung, Prüfung und Störungsbearbeitung. Ausbaukosten hängen davon ab, welche Reserven tatsächlich vorbereitet wurden.

Kostenpositionen verstehen ↗

FÜR EIN BELASTBARES ANGEBOT

Diese Angaben helfen beim Start.

Sie benötigen noch keine fertige Elektroplanung. Vorhandene Unterlagen und eine kurze Beschreibung genügen für die erste Einordnung.

Standortcheck als Textdatei herunterladen ↓
  1. Welche Ebenen und Stellplatzgruppen sollen erschlossen werden?
  2. Wie verteilen sich Kurzzeit- und Dauerparker?
  3. Welche Ausbaustufen sind vorgesehen?
  4. Gibt es Pläne zu Stromversorgung, Trassen und Brandschutz?
  5. Wie ist die Datenverbindung in den Parkebenen?
  6. Welche Park-, Zugangs- und Abrechnungssysteme sind vorhanden?

VON DER AUSWAHL BIS ZUM BETRIEB

Ein klarer Ablauf. Benannte Verantwortliche.

  1. 01

    Standort klären

    Nutzer, Parkzeiten, Ausbauziel und vorhandene Anschlüsse erfassen.

  2. 02

    Produkte festlegen

    Ladehardware, Verteilung, Steuerung und Mengen in einer Stückliste zuordnen.

  3. 03

    Mit Fachpartnern umsetzen

    Planung, Installation, Prüfung und Inbetriebnahme im beauftragten Umfang koordinieren.

  4. 04

    Betrieb vereinbaren

    Zugang, Abrechnung, Monitoring und Wartung mit bestätigtem Funktionsumfang festlegen.

IQ Charge liefert und koordiniert. Elektroarbeiten und Prüfungen übernehmen die zuständigen Fachpartner. Laufende Leistungen werden separat vereinbart; die eigene IQ Charge Cloud ist in Entwicklung.

KLARHEIT VOR DER ANFRAGE

Ihre Fragen zu Parkhäuser & Tiefgaragen.

Müssen alle Stellplätze sofort eine Wallbox bekommen?

Nein. Vorinstallation und tatsächliche Ladepunkte lassen sich in Ausbauphasen trennen. Welche Vorbereitung technisch und wirtschaftlich passt und welche Gebäudepflichten bestehen, wird am Standort geprüft.

Ist eine Flachleitung immer die beste Lösung?

Die richtige Verteilung hängt von Montage, Wegführung, Strombelastbarkeit und Ausbauziel ab. Flachleitung, zentrale Versorgung und Stromschiene werden projektbezogen verglichen.

Kann das Laden über die Parkhaus-Schranke bezahlt werden?

Eine solche Verbindung ist ein eigenes Integrationsprojekt. Vorhandene Schnittstellen, Betreiberverträge und Abrechnungsanforderungen werden geprüft; eine fertige Kopplung wird erst nach bestätigtem Funktionsumfang angeboten.

Wer übernimmt Installation und Gebäudefreigaben?

IQ Charge koordiniert den beauftragten Umfang. Elektroinstallation, Prüfungen und notwendige Abstimmungen erfolgen durch die jeweils zuständigen Fachpartner und Gebäudeverantwortlichen.

PASSEND WEITERLESEN

Die Entscheidungen hinter der Technik.

IHR NÄCHSTER SCHRITT

Ihre Ladeinfrastruktur für Parkhäuser & Tiefgaragen.

Beschreiben Sie Standort und Nutzung. Wir klären die passende Ausführung, Produkte und den erforderlichen Leistungsumfang.

IHRE ENTSCHEIDUNG

Die Website funktioniert auch ohne Statistik. Sie können eine erteilte Einwilligung hier jederzeit widerrufen.

Details zur Verarbeitung und zu Ihren Rechten